07 Mrz 2016 @ 8:29 AM 

© entnommen aus Handelsblatt

Türkei 1: Die Pressefreiheit in der Türkei ist nicht in Gefahr, sie ist beseitigt. Am Freitag stellten die türkischen Behörden die regierungskritische Zeitung „Zaman“ unter Zwangsverwaltung; die Polizei verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Redaktion. Bereits am Sonntag erschien die Zeitung auf Regierungslinie – mit einem Foto von Erdogan auf der Titelseite. Jetzt wissen wir, was wir vorher schon ahnten: Der neue Freund der EU ist ein lupenreiner Anti-Demokrat.

Türkei 2: Auch auf der gemeinsamen Flüchtlingspolitik EU/Türkei ruht kein Segen. Die von Angela Merkel ausgehandelten drei Milliarden Euro Unterstützungsgelder für die Abriegelung der EU-Außengrenze sollen nach Ansicht von Erdogan nur eine Anzahlung gewesen sein. Ein Sprecher der Regierungspartei sagte: „Das ist bestenfalls eine jährliche Unterstützung“. Ginge es nicht um hohe Staatspolitik, würden wir von Schutzgelderpressung sprechen.

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Last Edit: 07 Mrz 2016 @ 08 30 AM

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 22 Dez 2015 @ 12:04 AM 

Merkel ohne Grenzen

Verfasst am 21. Dezember 2015, von Thomas Haak in Blog.
Und, schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Wenn nicht, in drei Tagen ist es zu spät. Also schwupp ins Auto und ab in die Innenstadt. Aber aufpassen. Wehe Ihnen, wenn Sie eine zu kurze Parkzeit wählen. Das Ordnungsamt kennt hier keine Gnade. Sie können gar nicht so schnell schauen, wie ein Knöllchen an der Windschutzscheibe Ihres Autos klebt.

Da kennt Vater Staat kein Erbarmen. Getreu dem Motto „Recht so“. Nur was im Kleinen so reibungslos funktioniert, lässt im Großen auf sich warten.

Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPoIG) wurde in den vergangenen Monaten nur ein Bruchteil der Einreisenden erkennungsdienstlich anhand von Fingerabdrücken erfasst. Nach Angaben der GdP ist die Bundespolizei nicht in der Lage, den ihr obliegenden Auftrag der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung an der deutsch-österreichischen Grenze in der gesetzlich gebotenen Weise wahrzunehmen.

Klare Aussage. Man weiß nicht, wer einreist. Sollte uns das wundern? Unsere Bundeskanzlerin hat doch gesagt, dass man die deutsche Grenze nicht schützen könne. Gott bin ich froh, dass diese Frau zu Zeiten des „Kalten Krieges“ nicht unsere Kanzlerin gewesen ist. Der Russe hätte einmarschieren können und „Merkel ohne Grenzen“ hätte lächelnd zugeschaut. So wie jetzt, wo sie die Sicherheit der Deutschen Preis gibt.

Eine Frage hätte ich allerdings noch. Wenn sie sagt, dass man die deutschen Grenzen nicht schützen kann, warum will sie dann der Türkei drei Milliarden Euro dafür zahlen, dass diese ihre Grenze nach Syrien sperrt? Kann die Türkei mehr als wir?

Scheinheiliger geht es kaum noch. Frau Merkel hat nicht nur den Blick für die Realität verloren, sie ist mit allem überfordert. Wenn zwei Drittel aller Deutschen Angst haben – ein Wert, der selten so hoch war – dann spricht das Bände und gegen die Politik Merkels. Auch die Zahl der Waffenverkäufe. Ob Schreckschusswaffe oder Pfefferspray, alles ausverkauft. Warum wohl, Frau Merkel?

Gut, dass wir Politessen haben, die Falschparker zur Kasse bitten. Recht so.

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Last Edit: 22 Dez 2015 @ 12 04 AM

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 16 Nov 2015 @ 8:16 AM 

in unseren Albträumen hatten wir uns den nächsten Weltkrieg als Atomkrieg vorgestellt, geführt mit Interkontinentalraketen. Doch die Wirklichkeit hält sich nicht an unsere Albträume.

Die neuen Weltkrieger tragen keine Uniform, sondern Jeans. Sie zünden keine Atomsprengköpfe, sondern die Bombengürtel an ihren Hosenbünden. Sie vernichten keine Landstriche, sondern vor allem unser Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit.

Es geht nach dem Massaker von Paris nicht mehr um Einzeltäter. Wer „Terroranschlag“ sagt, will verharmlosen. Die Situation ist fataler und größer, als es die Betroffenheitsadressen der Regierungschefs vermuten lassen. Wir sind nicht nur Opfer eines Terroranschlags, wir sind auch Kriegspartei.

Die Attentäter vom vergangenen Freitag sind für ihre menschenverachtenden Taten allein verantwortlich und müssen mit der Härte des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Aber für das feindliche Klima zwischen den Kulturkreisen trägt der Westen eine Mitschuld.

Von den 1,3 Millionen Menschenleben, die das Kriegsgeschehen von Afghanistan bis Syrien mittlerweile gekostet hat, bringt es allein der unter falschen Prämissen und damit völkerrechtswidrig geführte Irak-Feldzug auf 800.000 Tote. Die Mehrzahl der Opfer waren friedliebende Muslime, keine Terroristen. Saddam Hussein war ein Diktator, aber am Anschlag auf das World Trade Center war er nachweislich nicht beteiligt. „Diejenigen, die Saddam 2003 beseitigt haben, tragen auch Verantwortung für die Situation im Jahr 2015“, sagt mittlerweile selbst Tony Blair, einst der willige Krieger an der Seite der USA.

Der Wissenschaftler Samuel Huntington hatte ihm und den anderen westlichen Führern schon vor 9/11 gesagt, dass es niemals gelingen werde, eine Gesellschaft von einem Kulturkreis in einen anderen zu verschieben. Amerikaner und Briten versuchten genau das, als sie mit dem Schlachtruf vom „Regime-Change“ in Bagdad einfielen. Sie kämpften für westliche Werte, indem sie diese diskreditierten. Sie riefen „Freiheit“ und schufen eine Welt in Unordnung.

„Wir werden schonungslos sein“, versicherte auch jetzt wieder ein versteinerter französischer Präsident und schickte in der Nacht von Sonntag auf Montag seine Luftwaffe nach Syrien, um Stellungen des Islamischen Staates zu bombardieren. Ein Herausgeber der „FAZ“ wünscht sich auch an der Spitze der deutschen Regierung „ein hartes Gesicht“. Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner fordert eine „Radikalisierung der bürgerlichen Mitte“.

Doch der Automatismus von Härte und Gnadenlosigkeit, das vorsätzliche Nicht-Verstehen des anderen, die feurigen Reden an das jeweils heimische Publikum, die schnell in Marsch gesetzten Bombergeschwader haben uns in diesem Kampf der Kulturen dahin gebracht, wo wir heute stehen. So beendet man den Terror nicht, sondern facht ihn weiter an. So schafft man keinen Frieden, so züchtet man Selbstmordattentäter. Die bürgerliche Mitte unseres Landes sollte sich nicht radikalisieren, sondern sich ihrer vornehmsten Tugenden erinnern: Besonnenheit und Friedfertigkeit. Mehr Verantwortung übernehmen, das kann nach den Anschlägen von Paris nur mehr Nachdenklichkeit bedeuten. Militärs und Geheimdienste müssen ihre Arbeit tun, aber die Politik und die Gesellschaft ihre auch.

Die einzelnen Terroristen sind in ihrer Verblendung für Obama, Merkel und Hollande nicht erreichbar, doch ihre Hintermänner, Financiers und Verbündeten sind es sehr wohl. Die Schlüsselwörter der kommenden Monate dürfen dann aber nicht Kampf oder Kapitulation lauten, sondern Ordnung, Respekt und Moderation. Nicht aus Liebe zum Islam, sondern aus Liebe zu uns und unseren Familien. Es gibt Alternativen zur militärischen Eskalation, die unserem Land bekömmlicher sind. Deutschland braucht jetzt kein hartes Gesicht an der Spitze, sondern einen kühlen Kopf.

Ich wünsche Ihnen einen nachdenklichen Start in die neue Woche. Herzlichst grüßt Sie Ihr

Gabor Steingart
Herausgeber

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Last Edit: 16 Nov 2015 @ 08 22 AM

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 27 Jun 2015 @ 9:32 PM 

SERVER WELTWEIT

In einem “komatösen Zustand” befänden sich die Server, von denen man keinerlei Datenverkehr feststellen konnte. Dies belegt eine Studie, welche von TSO Logics, einer Firma für Software zum energieeffizienten Betrieb von Rechenzentren, durchgeführt wurde. Bestätigung erhielt diese Studie durch Kalkulationen des Uptime-Instituts.

Alleine in den USA sollen rund 3,6 Millionen Server untätig sein. Auf diesen Servern liegt keinerlei Last, allerdings sind sie eingeschaltet und sie verbrauchen daher auch Strom. Würde man die etwa 10 Millionen untätigen Server auf der Welt abschalten, könnte dies eine Stromersparnis von etwa 4 Gigawatt bedeuten. Dies ist nicht das erste Mal, dass untätige Server bemerkt wurden. Denn schon 2012 wurden vom Uptime-Institut 20.000 Server indentifiziert, von denen kein Datenverkehr ausging. Alleine diese Server abzuschalten würde eine Stromersparnis von rund 9 Megawatt bedeuten.

2008 wurde eine ähnlich Untersuchung durchgeführt. Damals entdeckte man, das in den meisten Rechenzentren die Auslastung der Server nur bei etwa 6 Prozent lag. An dieser Zahl soll sich mittlerweile nichts verändert haben. Doch woran liegt dies? Offenbar werden die Ressourcen von Rechenzentren nicht genau genug überwacht. Man geht hier wohl sehr schlampig zu Werke, sonst würde sofort auffallen, dass viel zu viel Strom verschwendet wird und man mit einem Bruchteil der Server genauso weit kommen würde.

Ob die Studie irgendwelche Unternehmen und Rechenzentren aufrüttelt, dürfte aber wohl eher unwahrscheinlich sein. So lange alles läuft, lässt man es wohl laufen und macht sich keinen großen Aufwand. /ab

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Last Edit: 28 Jun 2015 @ 04 34 AM

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