25 Sep 2017 @ 3:27 AM 


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 20 Sep 2017 @ 8:56 AM 

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 13 Sep 2017 @ 10:44 PM 

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 02 Aug 2017 @ 8:07 AM 

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 07 Mrz 2016 @ 8:29 AM 

© entnommen aus Handelsblatt

Türkei 1: Die Pressefreiheit in der Türkei ist nicht in Gefahr, sie ist beseitigt. Am Freitag stellten die türkischen Behörden die regierungskritische Zeitung „Zaman“ unter Zwangsverwaltung; die Polizei verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Redaktion. Bereits am Sonntag erschien die Zeitung auf Regierungslinie – mit einem Foto von Erdogan auf der Titelseite. Jetzt wissen wir, was wir vorher schon ahnten: Der neue Freund der EU ist ein lupenreiner Anti-Demokrat.

Türkei 2: Auch auf der gemeinsamen Flüchtlingspolitik EU/Türkei ruht kein Segen. Die von Angela Merkel ausgehandelten drei Milliarden Euro Unterstützungsgelder für die Abriegelung der EU-Außengrenze sollen nach Ansicht von Erdogan nur eine Anzahlung gewesen sein. Ein Sprecher der Regierungspartei sagte: „Das ist bestenfalls eine jährliche Unterstützung“. Ginge es nicht um hohe Staatspolitik, würden wir von Schutzgelderpressung sprechen.

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Last Edit: 07 Mrz 2016 @ 08 30 AM

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 16 Nov 2015 @ 8:16 AM 

in unseren Albträumen hatten wir uns den nächsten Weltkrieg als Atomkrieg vorgestellt, geführt mit Interkontinentalraketen. Doch die Wirklichkeit hält sich nicht an unsere Albträume.

Die neuen Weltkrieger tragen keine Uniform, sondern Jeans. Sie zünden keine Atomsprengköpfe, sondern die Bombengürtel an ihren Hosenbünden. Sie vernichten keine Landstriche, sondern vor allem unser Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit.

Es geht nach dem Massaker von Paris nicht mehr um Einzeltäter. Wer „Terroranschlag“ sagt, will verharmlosen. Die Situation ist fataler und größer, als es die Betroffenheitsadressen der Regierungschefs vermuten lassen. Wir sind nicht nur Opfer eines Terroranschlags, wir sind auch Kriegspartei.

Die Attentäter vom vergangenen Freitag sind für ihre menschenverachtenden Taten allein verantwortlich und müssen mit der Härte des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Aber für das feindliche Klima zwischen den Kulturkreisen trägt der Westen eine Mitschuld.

Von den 1,3 Millionen Menschenleben, die das Kriegsgeschehen von Afghanistan bis Syrien mittlerweile gekostet hat, bringt es allein der unter falschen Prämissen und damit völkerrechtswidrig geführte Irak-Feldzug auf 800.000 Tote. Die Mehrzahl der Opfer waren friedliebende Muslime, keine Terroristen. Saddam Hussein war ein Diktator, aber am Anschlag auf das World Trade Center war er nachweislich nicht beteiligt. „Diejenigen, die Saddam 2003 beseitigt haben, tragen auch Verantwortung für die Situation im Jahr 2015“, sagt mittlerweile selbst Tony Blair, einst der willige Krieger an der Seite der USA.

Der Wissenschaftler Samuel Huntington hatte ihm und den anderen westlichen Führern schon vor 9/11 gesagt, dass es niemals gelingen werde, eine Gesellschaft von einem Kulturkreis in einen anderen zu verschieben. Amerikaner und Briten versuchten genau das, als sie mit dem Schlachtruf vom „Regime-Change“ in Bagdad einfielen. Sie kämpften für westliche Werte, indem sie diese diskreditierten. Sie riefen „Freiheit“ und schufen eine Welt in Unordnung.

„Wir werden schonungslos sein“, versicherte auch jetzt wieder ein versteinerter französischer Präsident und schickte in der Nacht von Sonntag auf Montag seine Luftwaffe nach Syrien, um Stellungen des Islamischen Staates zu bombardieren. Ein Herausgeber der „FAZ“ wünscht sich auch an der Spitze der deutschen Regierung „ein hartes Gesicht“. Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner fordert eine „Radikalisierung der bürgerlichen Mitte“.

Doch der Automatismus von Härte und Gnadenlosigkeit, das vorsätzliche Nicht-Verstehen des anderen, die feurigen Reden an das jeweils heimische Publikum, die schnell in Marsch gesetzten Bombergeschwader haben uns in diesem Kampf der Kulturen dahin gebracht, wo wir heute stehen. So beendet man den Terror nicht, sondern facht ihn weiter an. So schafft man keinen Frieden, so züchtet man Selbstmordattentäter. Die bürgerliche Mitte unseres Landes sollte sich nicht radikalisieren, sondern sich ihrer vornehmsten Tugenden erinnern: Besonnenheit und Friedfertigkeit. Mehr Verantwortung übernehmen, das kann nach den Anschlägen von Paris nur mehr Nachdenklichkeit bedeuten. Militärs und Geheimdienste müssen ihre Arbeit tun, aber die Politik und die Gesellschaft ihre auch.

Die einzelnen Terroristen sind in ihrer Verblendung für Obama, Merkel und Hollande nicht erreichbar, doch ihre Hintermänner, Financiers und Verbündeten sind es sehr wohl. Die Schlüsselwörter der kommenden Monate dürfen dann aber nicht Kampf oder Kapitulation lauten, sondern Ordnung, Respekt und Moderation. Nicht aus Liebe zum Islam, sondern aus Liebe zu uns und unseren Familien. Es gibt Alternativen zur militärischen Eskalation, die unserem Land bekömmlicher sind. Deutschland braucht jetzt kein hartes Gesicht an der Spitze, sondern einen kühlen Kopf.

Ich wünsche Ihnen einen nachdenklichen Start in die neue Woche. Herzlichst grüßt Sie Ihr

Gabor Steingart
Herausgeber

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Last Edit: 16 Nov 2015 @ 08 22 AM

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 14 Nov 2015 @ 5:05 AM 

Frau Merkel: Sie schaffen es nicht – Sie schaffen uns!

Verfasst am 13. November 2015, von Thomas Haak in Blog.
Wenn zukünftig Hartz IV-Anträge für Flüchtlinge von Putzfrauen entschieden und abgesegnet werden, dann sollten wir uns nicht wundern. Weil der Staat derzeit auf ganzer Linie versagt und 80 Millionen Deutsche geschlossen hinter der Kanzlerin stehen, bricht das Antragsverfahren für Asylanten vollkommen zusammen.

Deshalb haben sich die Behörden entschieden, dass Asylanträge von Syrien von Dolmetschern entschieden werden, also von nicht staatlichen Mitarbeitern. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Antragssteller einen gefälschten Pass vorlegt. Überprüfen kann das ohnehin niemand.

Das es kein Aufschrei in der Republik gibt, liegt nach Feststellung des Instituts Allensbach daran, dass 40 Prozent der Bevölkerung der Meinung ist, man dürfe in diesem Land inzwischen seine Meinung nicht mehr offen sagen.

Das ist für die Demokratie eine extrem gefährliche Entwicklung. Wenn Angst und Sorgen der Deutschen als rechte Panikmache ausgelegt werden und ein Vizekanzler von „Pack“ spricht, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis uns das System um die Ohren fliegt.

Ich vermisse die aufrechten Demokraten in der Politik, die endlich das Zepter in die Hand nehmen und im Sinne der Bevölkerung handeln. Diese will die Zuwanderung von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten – mich eingeschlossen. Sie will aber keine Flüchtlinge, die aus anderen Gründen hierher kommen und untertauchen.

Aber was will man noch von einer Bundeskanzlerin erwarten, die offen eingestanden hat, die Grenzen ob des Ansturm nicht mehr sichern zu können. Wenn Helmut Schmidt –selig- dieses in Zeiten des Kalten Krieges gesagt hätte, die Republik wäre heute eine andere.

Frau Merkel, danken Sie ab.

Sie sind schlichtweg überfordert und einfach zu feige, Ihren Fehler einzugestehen. Fehler machen wir alle. Ich im Besonderen. Doch übernehme ich für mein Verhalten Verantwortung. Sie nicht. Mit Ihrem „Wir schaffen das“ lügen Sie. Sie haben Recht, wenn es darum geht, eine Million Flüchtlinge aufzunehmen. Sie sind aber im Unrecht, weil sie nicht wissen, weil Ihnen diese Flüchtlinge nach der Aufnahme offensichtlich egal sind. Da Sie es den Kommunen, ihre Willkommenspolitik umzusetzen. Diese schlagen Alarm aus reiner Verzweiflung Alarm und was tun Sie? Sie wiederholen gebetsmühlenartig:

Wir schaffen das.

Ja, wir schaffen das, aber nicht so! Sie, Frau Bundeskanzlerin schaffen uns (als Volk) und deshalb noch einmal: Danken Sie ab. Ein völlig normaler Vorgang in der Geschichte, wenn die Mächtigen jede Bodenhaftung verloren haben. So wie Sie. Sie setzen sich übers Volkes Wille hinweg und wähnen sich im Recht.

Ein Hinweis: Flüchtlinge auf so engem Raum müssen nicht kriminell sein, wenn sie kriminell werden. Es ist ihre Wut, die sich in diesem Momenten Bahn bricht. Ich glaube, mir würde es in dieser Situation ähnlich gehen.

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Last Edit: 14 Nov 2015 @ 05 08 AM

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 11 Nov 2015 @ 12:22 AM 

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel

Verfasst am 10. November 2015, von Thomas Haak in Blog.
„Ich heb´ab, nichts hält mich am Boden, alles blass und grau. Bin zu lange nicht geflogen, wie ein Astronaut“. So heißt es im Song „Astronaut“ von Sido feat Andreas Bourani.

Ich würde sehr gerne mitfliegen. Raus aus diesem Elend. Weg von dieser Welt, die vollkommen den Verstand verloren hat. Skandale, wohin man schaut. Unser Sommermärchen 2006 futsch, das Vertrauen in VW futsch, das Vertrauen in die Politik futsch und nun auch noch das Vertrauen in die Justiz.

Ein Richter in Passau hat einen serbischen Schleuser zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Als Grund, keine schärfere Strafe zu verhängen, nannte er die Willkommenspolitik der Bundesregierung. Der Richter begründet das Strafmaß wie folgt: „Angesichts der Zustände an den Grenzen ist die Rechtsordnung von der deutschen Politik ausgesetzt, deshalb wird keine unbedingte Haftstrafe erteilt. Asylsuchende werden von der deutschen Bundeskanzlerin eingeladen, nach Deutschland zu kommen.“

Zack! Da haben wir es schwarz auf weiß: Der Rechtsstaat in seiner alten Verfassung funktioniert nicht mehr. Halt. Natürlich funktioniert er noch. Immer dann, wenn es um uns geht, dann funktioniert er wie ein Uhrwerk.

Unser Problem ist, dass wir Deutsche sind. Wir haben einen deutschen Wohnsitz, zahlen Steuern, liegen den Staat nicht auf der Tasche, gehen Arbeiten, engagieren uns ehrenamtlich und vieles mehr. Deshalb kann man uns eben für jeden Scheiß in Regress nehmen, selbst wenn wir bei Rot über die Ampel gehen, steht ein Cop hinter uns und zückt sein Strafzettelblock. Genauso gewissenhaft ist die Politesse, die uns ein Knöllchen ausstellt, weil die Parkuhr gerade einmal fünf Minuten abgelaufen ist. Andere dagegen erhalten einen Persilschein, wie dass Passauer Urteil bestätigt. Oder sie bekommen im Krankenhaus ein Einzelzimmer, obwohl sie nie einen Cent in die Krankenkasse eingezahlt haben. Muss man sich dann noch wundern, wenn die Schleuser jetzt mit den neuesten Motoryachten der Spitzenklasse ihre „Schützlinge“ über das Mittelmeer nach Europa bringen?

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel, damit die Verantwortlichen endlich nachdenken können über ihr beispielloses Verhalten.

Tags Categories: Alltag Posted By: camaro
Last Edit: 12 Nov 2015 @ 04 48 PM

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 27 Jun 2015 @ 9:37 PM 

Google Chromium belauscht die Nutzer.

Wer Googles Open-Source-Browser Chromium nutzt, der könnte unter Umständen bei seinen täglichen Arbeiten abgehört werden, denn das Unternehmen spielte still und heimlich ein Update auf, welches Audiodaten eines Mikrofons direkt an Google übermittelt.

Google scheint wirklich ganz genau wissen zu wollen, über was bei Privatpersonen so alles gesprochen wird. Man arbeitet derzeit an einem Teddybär mit Mikrofon, der Kinder belauscht und nun wurde ein Update für den Open-Source-Browser Chromium aufgespielt, der das Mikrofon eines PCs einschaltet und darüber Gespräche an das Unternehmen sendet – ohne, dass der User etwas davon mitbekommt.

DER BROWSER HÖRT MIT
Herausgefunden haben dies Nutzer der Open-Source-Version des Browsers Chromium. Anhand von diesem Browser lässt sich nämlich mit etwas Geschick erkennen, wann welches Update heruntergeladen wird und was dieses so tut. In der regulären Version von Chrome bekommt man ein derartiges Update gar nicht wirklich mit, da diese immer im Hintergrund ausgeführt werden.

Anhand von Chromium erkannte man, dass ein Programm installiert wurde, welches automatisch das Mikrofon eines PCs einschaltet, sofern ein entsprechender Befehl von den Servern von Google gesendet wurde. Anschließend wird alles aufgezeichnet, was jemand so vor dem Computer von sich gibt und dies wird anschließend an Google übermittelt.

Google selbst äußerte sich zu den Vorwürfen und erklärte, dass es stimmen würde. Man würde im Hintergrund eine Software installieren, die man aber niemals zweckentfremden und missbrauchen würde. Man hätte dies auch bewusst im Hintergrund getan, um die Nutzer nicht damit zu belästigen, was man alles für Module für den Browser installieren würde. Außerdem würde das Mikrofon nur dann aktiviert werden, wenn man den Befehl „Ok, Google“ gibt. Woher der Browser aber wissen will, dass man den Befehl gibt, wenn das Mikrofon zuvor angeblich abgeschaltet ist, darauf gab Google keine Antwort. Zudem hätte man immer die Möglichkeit, diesem neuen Service nicht zuzustimmen und wieder auszusteigen. Dumm nur, wenn man gar nicht weiß, dass er aktiviert ist, weil er ja im Hintergrund installiert wurde, ohne dass jemand etwas mitbekommen soll… /ab

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Last Edit: 28 Jun 2015 @ 04 31 AM

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 27 Jun 2015 @ 9:32 PM 

SERVER WELTWEIT

In einem „komatösen Zustand“ befänden sich die Server, von denen man keinerlei Datenverkehr feststellen konnte. Dies belegt eine Studie, welche von TSO Logics, einer Firma für Software zum energieeffizienten Betrieb von Rechenzentren, durchgeführt wurde. Bestätigung erhielt diese Studie durch Kalkulationen des Uptime-Instituts.

Alleine in den USA sollen rund 3,6 Millionen Server untätig sein. Auf diesen Servern liegt keinerlei Last, allerdings sind sie eingeschaltet und sie verbrauchen daher auch Strom. Würde man die etwa 10 Millionen untätigen Server auf der Welt abschalten, könnte dies eine Stromersparnis von etwa 4 Gigawatt bedeuten. Dies ist nicht das erste Mal, dass untätige Server bemerkt wurden. Denn schon 2012 wurden vom Uptime-Institut 20.000 Server indentifiziert, von denen kein Datenverkehr ausging. Alleine diese Server abzuschalten würde eine Stromersparnis von rund 9 Megawatt bedeuten.

2008 wurde eine ähnlich Untersuchung durchgeführt. Damals entdeckte man, das in den meisten Rechenzentren die Auslastung der Server nur bei etwa 6 Prozent lag. An dieser Zahl soll sich mittlerweile nichts verändert haben. Doch woran liegt dies? Offenbar werden die Ressourcen von Rechenzentren nicht genau genug überwacht. Man geht hier wohl sehr schlampig zu Werke, sonst würde sofort auffallen, dass viel zu viel Strom verschwendet wird und man mit einem Bruchteil der Server genauso weit kommen würde.

Ob die Studie irgendwelche Unternehmen und Rechenzentren aufrüttelt, dürfte aber wohl eher unwahrscheinlich sein. So lange alles läuft, lässt man es wohl laufen und macht sich keinen großen Aufwand. /ab

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Last Edit: 28 Jun 2015 @ 04 34 AM

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